Masha und das GrunzenMasha ist also über alle berge. Und isst nun salami. Wir dagegen bleiben weiterhin eingesperrt in deutschland, in freiburg, in herdern, in unseren überteuerten gemäuern. Und beten für die revolution. Auf dass die gemäuer sich entteuern, die krusten sich verduften, die grenzen sich beheben, die menschen sich entspannen, die erde sich erholt, und hansi semmeln holt. Solange heisst es: augen zu und durch. Sich berauschen, sich verstecken, sich aus hecken erheben, des nachts hervorschnellen und den feind wenigstens triumphal im affektiven besiegen, im nächtlichen transgress. Auf dass wir wachsen und vergammeln, als zerlaugte durchlauchte einst im bierhimmel residieren und anekdötchen platzieren, ein einziges anekdötchen wird unser leben sein, ein leben gegen den strich. Und semmeln aus eigensaucenalchemie, wenn auch regelmässig gelüftet und im schweinegrunz vererdet. Grunz. In 10 zeilen von masha, berlins indie-elfe, zu schweinegrunz und erdcafé…allerhand. Masha wäre begeistert. Doch leider liest sie meine gazette rein gar nicht, nimmt sie gar nicht erst wahr. Da ausser ihrer brille, wie oli das von subjekt zu subjekt himmelhochjauchzend divergierende perzeptionsfärbemittel nennt, das sesamstrasse und mister rogers uns doch glatt als „individualität“ verkaufen mochten, wissen wir doch seit spätestens fünf jahren, dass ALLES EINS ist und oli mein kleiner zeh. Oh, dumme verbildung! Oh, heilige höhenangst! Oh, du menschheitsgezwitscher und dächergezirpe! Wann ist es soweit? Und wie wird es sein? Ein aufschauen, luftholen und dann auch gleich eifriges umarrangieren. Das umarrangieren der orangerie, busendhaltestelle richard-wagner-strasse, übernehme ich. Dort wird ein weird-folk-stüberl entstehen. Doch erst nach dem ruck. Vorher wird santana gehört. Zuhause. Allein. Für freiburg. Also alle 2001-kundInnen…
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Sa, 04.09.2010 11:12