Konzert mit: Locas in Love & Torpus and The Art Directors

Wann: Back to Calendar 17. Februar 2018(ganztägig)

 

Locas in Love
Die Kölner Band gibt es nun auch schon eine kleine Ewigkeit und mittlerweile sind sie Legenden der deutschen Pop- und Indiemusik geworden.  Ihrer siebte Platte erschien im Nov.’15 und bekam, die fünf Sterne im ME  Zu den Qualen der Entstehung dieses Albums und von Use Your Illusion 3 & 4 (zur selben Zeit, von Frühjahr 2012 bis Februar 2015) schreibt der Frontmann: Als wir alle wieder in Köln sind, noch immer ohne fertige Platte, können wir unsere Rechnungen nicht mehr bezahlen. Meine Daueraufträge platzen, Miete und Krankenversicherung können nicht mehr abgebucht werden, und, wie zum Hohn, berechnet mir die Sparkasse für jede zurückgegangene Abbuchung 5,50 … Ich bin in passiver Hysterie, habe Stimmungs- und Gewichtsschwankungen und trinke fast jeden Abend, um Ruhe vor mir selbst zu haben … Jetzt sind wir so weit gegangen und so verarmt, dass es widersinnig wäre, diesen eingeschlagenen und ruinösen Weg nicht konsequent zu Ende zu gehen. Soviel zum Thema ‘ein Kinderspiel, Musik zu machen’! Konzerte in Europa und den USA. Spielten, u.a., mit Okkervil River, Arab Strap, den Aeronauten und Superpunk. Fetzende Bühnenshow. Umwerfende Bassistin und Sängerin, auch an den keys. Geniale drums-Dame. Charismatischer Frontmann. Hammer Gitarren. Würdest Du mich auch noch wolln / Wenn Du mich nicht schon hättest? (An den falschen Orten) – Aber klar:
https://www.youtube.com/watch?v=zCC8o713hOM

Torpus & The Art Directors

Das verflixte dritte Album gerät für viele Bands zur Zerreißprobe. Auf dem Debüt genießt man noch herrlich naive Narrenfreiheit, auf dem Zweitwerk muss man schon den Balance-Akt zwischen Weiterentwicklung und Erwartungshaltung meistern – auf Album Nummer 3 aber muss man sich endgültig entscheiden, wie man seine Kunst betreiben möchte:

Geht man den Weg des Kompromisses und nutzt die vielen kleinen manipulatorischen Kniffe, die man in zwei Alben-Zyklen erlernt hat, um die Chancen des wirtschaftlichen Erfolgs seiner Band zu verbessern, oder besinnt man sich zurück auf die Musik an sich, und spielt die Songs und Töne so, wie sie aus einemherausfließen, wie sie erdacht waren.

Sönke Torpus, Jenny Apelmo, Melf Petersen, Ove Thomsen und Felix Roll haben sich sowas für den kompromisslosen Weg entschieden und kommen mit ihrem dritten gemeinsamen Album ganz dicht an den Kern ihrer Band, klingen so sehr nach einer gemeinsamen Vision wie nie zuvor. 

https://www.youtube.com/watch?v=runKF1ISaR4

 

 

 

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